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Freitag, 16. Oktober 2015

Mit dem Fahrrad unterwegs...

Um uns an den Linksverkehr zu gewöhnen sind wir die ersten Tage vom Hotel aus über die Dörfer gefahren. Es gibt zwar an den Straßen Seitenstreifen für Mopeds und Fahrräder aber oftmals sind diese zugeparkt. Die Autofahrer passen aber sehr gut auf und fahren super defensiv. Nur 2 mal bin ich beim rechtsabbiegen auf die falsche Spur gekommen. Dann haben wir uns in den letzten 3 Tagen in die Stadt gewagt. Unsere Bedenken das es stressig wird war unbegründet. Wir haben uns beim einfädeln in den Fahrspuren an die Mopedfahrer gehalten. Fahrradfahrer sind hier eher die Ausnahme und wir haben das Gefühl das die Autofahrer sich besonderen Rücksichtvoll gegen über uns Farangs (Ausländer mit weißer Hautfarbe) verhalten.
Schlimm sind die Abgase in den engen Straßen der Stadt. Viele Mopedfahrer fahren deshalb mit einem Mundschutz.

Hier in Thailand ist Elektriker noch ne echte Herausforderung..


Donnerstag, 15. Oktober 2015

Gartengeräte unterwegs..




Früh am Morgen in Phuket China-Town...

Da denkt  man, man ist in Thailand und findet sich in China wieder.
Wir haben eine Tour zum Fähranleger gemacht um uns über eine Alternativroute über die Backpackerinsel Phi Phi Island zu erkundigen und sind danach noch in Chinatown in Phuket Town gelandet.

Es gibt in Phuket eine größere Befölkerungsanzahl von Chinesen die im Zentrum von Phuket-Town leben. Hier haben sie an mehreren Plätzen große Tempel gebaut.
Jedes Jahr feiern sie im Oktober 9 Tage lang das Fest der Reinigung.
An den Tempeln ragen große Pfähle in den Himmel, sehen aus wie Maibäume, an denen die Götter an den ersten beiden Tagen herunterrutschen. Junge Männer nehmen die unguten Geister in sich auf und treiben diese ab dem 3. Tag morgens zwischen 6:30 und 8:00 Uhr aus ihren Körpern wieder aus. Dies geschied indem sie sich messer, Waffen, Fahrradspeichen, ja sogar durchsägte Autofelgen durch die Wangen oder sonstiegen Körperteilen stechen. Im Internet gibt es hierzu genügend Fotos für Nervenstarke Leute. "Phuket vegetarian Festival 2015"

Für die Zeremonie gibt es 10 Regeln:
1. Körperliche Sauberkeit während des Festivals
2. Reinigung der Küchengeräte, Messer und Töpfe
3. Weiße Kleidung während der 9 Tage des Festivals
4. Keinen Streit oder Zorn aufkommen lassen
5. Es ist verboten Fleisch und Tierprodukte zu essen
6. Kein Sexuellen Kontakte zum anderen Geschlecht
7. Kein Alkohol oder andere Rauschmittel nehmen
8. Teilnahmeverbot für Trauernde
9. Teilnahmeverbot für Schwangere
10. Teilnahmeverbot für Frauen während der Menstruation  

Wir waren an 2 Tagen dort und haben die Zeremonien in den Tempeln und in den Straßen beobachtet. In den Straßen rund um den Tempeln herum gab es hunderte von kleinen Ständen die allesmögliche an vegetarisches Essen zubereiteten und verkauften. Es waren unwahrscheinlich viele unbekannte Speisen, Früchte und Süßgebäck. Eigendlich haben wir nur die Frühlingsrollen erkannt, haben uns aber auch auf optisch ansprechende und gut richende Sachen eingelassen. Hat alles super geschmeckt.




In diesen Sänften wird niemand getragen sondern hier werden permanent Knallkörper entzündet



Die Götterstatuen in den Tempeln






Altar mit Opfergaben

Her passt doch tatsächlich mein T-Shirt mit einem Tempelbild überein













In dem Turm werden auch Knallkörper während der Zeremonie entzündet.


Hier hab ich so interessant auf die Herstellung von einer geschmacklosen schwarzen Glibbermasse geschaut sodaß ich umgehen ein Teilchen zu probieren erhielt.

Der Eingang von Chiatown

Maibaum????

Was das wohl isst.....


Die nächsten Bilder stammen aus Krabi, auch hier feiern die Chinesen ihr Fest und ziehen durch die Straßen..

In Trance stechen sich die jungen Männer allerlei Zeug durch die Wangen um die bösen Geister auszutreiben

Dann wird verbunden.. Ärzte scheinen das nicht zu sein



Sonntag, 11. Oktober 2015

VW Bar

Was man auch alles aus einem VW Bulli machen kann.





Waren gestern auf einem Nachtmarkt in Phuket-town wo dieser super zurechtgemachte Bulli stand. Hier konnten wir nicht dran vorbei laufen, erst einmal einen Kubalibre-Cocktail getrunken.

Freitag, 9. Oktober 2015

Angekommen aber....

Nach einem anstrengenden Flug über Doha und Bangkok sind wir in Phuket nach 22 Stunden angekommen. Qatarairways hat uns gut gefallen, freundliches Personal, alle Getränke frei und vor allen Dingen genügend Beinfreiheit für mich.
Leider hat sich der Flieger in Bangkok um eine Stunde verspätet so das wir in ziemlicher Hetze vom Flughafenpersonal zum Flieger nach Phuket gebracht wurden. Durch diese Verspätung ist dann unser Gepäck nicht mitgekommen.
Na toll!
Zum Glück haben wir noch jeder eine Unterhose und ein T- Shirt im Handgepäck, sodass wir uns für den Abend frisch machen können. Nach einigen Telefonaten soll es jetzt heute Nacht um 1 Uhr angeliefert werden.
Wir sind gespannt.....

So, unser Gepäck ist mit einem Tag Verspätung angekommen. Aber Leider waren unsere Fahrradakkus nicht mehr im Seesack. Schon am Frankfurter Flughafen sind unsere Fahrradakkus dem Seesack entnommen worden. Nach Paragraph 9 Gefahrengutverordnung müssen die Akkus in einem Sonderbehälter transportiert werden.
Nun lagen sie in Frankfurt bei der Fa. Fraport. Mein Schwager konnte sie dort dann nur mit einer Vollmacht von uns abholen. Natürlich ist es eine menge Arbeit wenn man in Phuket in einem Hotel sitzt eine Vollmacht nach Deutschland zu bekommen. Zum Glück hat das Hotel einen Office-raum mit Drucker und Scanner.

Nun mussten die Akkus ja erneut nach Phuket geschickt werden. Mein Schwager hat bei Fedex angefragt was benötigt wird zum versenden. Eine Gefahrengutverpackung mit einem Gefahrengutachten und einen Broker In Phuket war erforderlich. Also haben wir uns im Internet einen IN- und Exporteur gesucht und sind dort hingefahren. Die haben sich erklärt das Paket von Fedex anzunehmen und die Verzollung und die Versteuerung abzuwickeln.
Super... jetzt haben wir unsere Akkus in ca. 5 Tagen im Hotel.... haben wir gedacht!
Alle Daten ausgetauscht und mein Schwager versucht bei Fedex in Frankfurt die Akkus aufzugeben.
Pustekuchen! Fedex kann kein Gefahrengut nach Phuket liefern. Die haben für Gefahrengut keinen Gefahrengutraum. Nach Bangkok wäre die Nächste Station.
Was ist Plan B?
Nun gibt es zum Glück noch DHL in Phuket. Nach mehreren Telefonaten kann DHL den Service für 2000 - 3000 Euro leisten. Waaaaahnnsinnn!
Jetzt haben wir uns für Plan C entschieden. Wir fahren die 880 KM nach Bangkok ohne Akkus und versuchen dann nocheinmal das ganze Prozedere mit Fedex.
Da wir das Hotel wegen der Akkuanlieferung 3 Tage nachgebucht haben geht es jetzt am Freitagmorgen mit  etwas Verzögerung los.

Abflug Frankfurt...

Abflug Frankfurt…
Endlich sitzen wir nun im Flieger, meine Bedenken, daß wir unser Gepäck nicht mitbekommen würden, war unnötig.

Alles gut gegangen, es hat uns keiner angesprochen auf die verpackten Fahrrad- Akkus. Normalerweise sollten die als Gefahrenstoff mit nem Cargoflieger für 595 Euro nach Phuket geschickt werden. Aber ein Mitarbeiter von qatar-air meinte wir sollten die Akkus einfach mitbringen, irgendwie werden wir sie schon mitnehmen. Daraufhin habe ich die Akkus mit diversen anderen Utensilien in einen großen Seesack getan und gehofft das dieser nicht gescannt wird.
Glück gehabt!