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Mittwoch, 30. Dezember 2015

Thaiboxing in Chiang Mai

Thaiboxen gehört zu Thailand dazu... 
Wir wollten schon einmal in Bangkok zum Boxen aber das sollte 75 Euro pP kosten, das war uns denn doch für ne Schlägerei zu teuer. Nun wurde es in Chiang Mai für 10 Euro pP angeboten und wir haben zugeschlagen also nicht wir sondern die Thaiboxer. Von 50 Kg bis 75Kg Körpergewicht wurde geboxt. Insgesamt 8 Kämpfe und eine ziemlich witzige Massenschlägerei bei dem 3 Boxer mit verbundenen Augen wild auf einander einschlugen. Ein Steuerungsmann bringt die Boxer immer wieder zusammen damit geprügelt werden kann. Leider kam er dabei des öfteren selber unters Faustfeuer sodass er kurzfristig zu Boden ging.


Beim Bier und Erdnüssen ging es los..

Ziemlich quirlige Kerlchen die zwischendurch schon ganz schön wütend werden konnten

Auch die kleinen hatten es drauf..


                 Superschnell Fußaktionen haben oft den Kampf entschieden...


Irgendwann kam der Schiedsmann (links) ins Faustfeuer

Vor dem Kampf sah er noch gut aus, leider hat er seinen Kampf hoch verloren und ich konnte es ihm nicht antun ihn danach zu fotografieren..


Der Boxring war nur durch einen Vorhang vom Rotlichtmilieu getrennt..



Freitag, 25. Dezember 2015

Bei den Karen

Die Völkergruppen der Karen teilen sich grob in fünf unterschiedliche Gruppen ein. Wir waren bei den "withe Karen und den Black Karen"
Die Black Karen (Kayor) haben große Ohrringe und Messingringe an Arme und Beine. Die withe Karen (Padong) tragen zusätzlich noch einen Halsschmuck der ab dem 8-10 Lebensjahr den jungen Mädchen angelegt wird. Sie werden im Volksmund auch als "Longneck-Frauen" bezeichnet. Die Ringe sind alle aus Vollmessing und somit sehr schwer. In den Reservaten lehnen mittlerweile auch einige Mädchen den Schmuck ab und orientieren sich mehr westlich in ihrer Garderobe.


Auch hier werden natürlich die Stoffe für ihre Kleidung selbst gemacht und uns auch zum Verkauf angeboten..

Der Beinschmuck hat bei einigen Frauen sehr eng an den Beinen angelegen

Hübsches Kayor- mädchen...

Hier bekommt Eva fürs Foto auch ein Halsschmuck angelegt.. ein Halsschmuck in dieser Größe wiegt um die 2-3 KG

Evas Ringe waren natürlich nur halb um den Hals herum.. aber trotzdem schon richtig schwer..

 die Padong-Mädchen waren schön geschminkt

So, fertig mit Kopfschmuck fast eine Karenfrau..


Der kleine wollte unbedingt bei mir auf den Arm.. ich hätte ihn auch mitgenommen


Diese Frau hatte 28 Ringe um den Hals gewickelt, ein immenses Gewicht. Sie war sehr eingeschränkt in ihrer Bewegung. Lange Zeit hat man angenommen das sich die Halswirbelsäule streckt, dann hat ein Arzt geröntgt und festgestellt das durch das große Gewicht der Ringe die Schulterknochen nach unten gedrückt werden, so entsteht diese Täuschung. Alle zwei bis drei Jahre wird  noch ein Ring mehr angelegt. Bei Ihr ist aber Schluss.

Sie hat uns ein Heimatlied vorgesungen. Durch die Ringe verändert sich der Klang der Stimme  Es war schon beeindruckend was sich Menschen durch Traditionen alles antun..

Eva bekommt traditionelle Karenschminke aufgetragen

Was das wohl wird?



Na ja, fast identisch.. 

Im Lahu-Dorf

auch die Lahu stellen vieles selber her. Sie sind, Männer wie Frauen, an Ihrer überwiegend schwarzen Tracht zu erkennen.

Hier wird die Wolle hergestellt..

Dann wird der Stoff gewebt..

Jagdtrophäe????

Wir sind in einem Lahu-Haus und naschen vom frischgekochten Reis..

In der Mitte des Raumes war die Feuerstelle die zum Glück nur noch etwas glühte. An den schwarzen Bambusstangen über dem Ofen kann man die Rauchentwicklung im Haus sehen 

Der Wohnraum mit der Feuerstelle befand sich ca. 2,5 Meter über dem Boden...


Die Frauen kauen einen besonderen Tabak der Mund und Zähne schwarz färbt. Mit der schwarzen Spucke wird der Wollfaden eingefärbt.

Mit der selbsthergestellten Armbrust durften wir einige Schießübungen machen.. leider daneben..

Eva hat voll ins Schwarze getroffen, sehr zum erstaunen des Lahu-Mannes

Er hat sich sehr gefreut das Eva so gut getroffen hat 

Sehr freundlicher Lahu-Mann

Seine Lahufrau spielte uns etwas auf ihrer selbstgemachten Flöte vor..


Die Lahu sind auch an ihrem großen Ohrschmuck zu erkennen..

Die Gemeinschaftsschule...

Die Häuser stehen gerne auf Stelzen um sich vor Ungeziefer zu schützen

Dann am Ende des Dorfes zum großen erstaunen eine Katholische Kirche. Da die Bergvölker an ihre Geister glauben,  wie "Mutter Erde, den Berggeist" und diverse anderen Geister versucht die Katholische Kirche hier noch einige "Schäfchen" zu missionieren. 

Viele Bergvölker sind der Kirche beigetreten haben aber ihren Geisterglauben Immer noch behalten

Der Weiße Baum war schön geschmückt..


Ein Blick von oben ins Dorf hinab..

Natürlich versuchten die Bewohner ihre Arbeiten an den Mann/Frau zu bringen

Ein Karenhaus.

Die Dorfstraße..


Solche Wagen kenne ich auch noch aus der Jugendzeit...

                                  Schöner Blick über die Reisfelder



Sehr schön am Waldesrand gelegen..

    Unterwegs haben wir ein tolles Restaurant an einem Wasserfall besucht..


Man konnte überall seinen Platz wählen, sogar direkt am Wasser..



Hier müssen die Kellner wirklich rennen, und das Bergauf und ab..

Wir haben ein kleines Häuschen mit Tisch und Stuhl bevorzugt 


Blick auf die Region der Bergvölker.. fast alle Dörfer befinden sich über 1000 Meter..

Super Klima in dieser Höhe...