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Mittwoch, 4. November 2015

Auf dem Weg nach Bangkok 2. Tag

Am Morgen hat es ordentlich geregnet. Wir sind erst um 7:30 Uhr los gekommen. Gut 1 Std. unterwegs kam der nächste Monsunregen. Zum Glück hatten wir in Krabi Regenkapes gekauft. Im laufe des Nachmittages wurde es aber Trocken. Nach Navi haben wir uns zur Küste durchgehangelt um den frischen Wind der See zu genießen.
Am Ende des Tages sind wir in einem Urlaubsgebiet gelandet. Das Zimmer war ähnlich wie im Motel, jedoch 3x so teuer. (Ungefähr 30 EURO)
Budget stark überschritten...
pause im strömenden Regen..




Wieso wachst denn die Ananas in der Erde? ich dachte immer die wächst auf Bäumen..

Mmmmm...

Gegenverkehr mal anders, ganz gefährlich mit nem rotem Shirt rumzufahren.. :-)

im ernst, der Büffel hatte etwas Schiss vor Eva und dem Fahrrad. Lautlese Verkehrsmittel kennen die Tier nicht. Das stellen wir auch immer wieder auf einsamen Dörfern fest wo uns die streunenden Hunde hinterher kläffen.

Schöne kleine Fischerboote im hafen

Hier hatte doch jemand für Eva seine Hängematte hängen lassen..


Hier gab es am wunderschönen Strand noch keine Urlauber zu sehen.

Sonntag, 1. November 2015

Auf dem Weg nach Bangkok 1. Tag

1.Tag

Mit dem Nachtschiff pünktlich um 5:00 Uhr in Chumphon angekommen sind wir gleich losgeradelt. Auf dem Handy ( Maps.me)  haben wir immer das ungefähre Ziel eingeben. Man hat zwei Optionen, mit dem Auto oder zu Fuß. Da wir nicht über die Autobahn fahren wollen geben wir den Fußweg ein. Das Navi hat uns durch schöne kleine Dörfer und durch sehenswerte Landschaften geführt. Allerdings auch durch hügeliges Gelände wo wir einige Male die Räder hochschieben mussten. Trotzdem haben wir knapp 80 km geschafft.









Auf der Schotterpiste

wat dat wohl ist?


Buddha mit den 7 Drachenköpfen


Grabsteine die die Asche der verstorbenen enthalten

Von Dorf zu Dorf gibt es immer wieder sehr schöne Straßenlaternen zu sehen.

Zum späten Nachmittag haben wir an einem einsamen Strand eine Thai-Familie getroffen.Wir haben die Familie gefragt ob sie in der Nähe eine Unterkunft kennen. Ja, 10 KM zurück oder 30 KM vorrau. ZURÜCK….gibt es nicht. Also sind wir los gefahren und haben unterwegs noch 2 mal gefragt. Danach sollte in ca. 8 KM Entfernung noch ein Resort sein. Es war bereits 17.00 Uhr. Die 8 KM schaffen wir noch locker bis Sonnenuntergang.
Ca. gegen 17.30h sind wir an die beschriebene Straße angekommen. dort war leider kein resort sondern ein geschlossenes Motel. Was nun? Ich bin zum nächsten Haus geradelt und habe nach einem Hotel/Motel in der Nähe gefragt. Es wurde diskutiert und diskutiert bis die Familie in drei generationen mit Hund ,Katze und Hühnern vor dem Haus stand. Ja da ist irgend etwas in 3 KM Entfernung! Die beiden ältesten Mädchen haben kurz den Auftrag erhalten uns mit dem Moped hinzuführen. Um 17.50h sind wir am Hotel angekommen  aber von der Besitzerin keine Spur. Auch nach mehreren Telefonaten nix zu machen. Eine der beiden Mädchen tippte etwas ihr Handy und dieser Übersetzte es ins  englische. „another Akkomodation 7 K far“………….Es wird dunkel! Also los.
Nach gefühlten 15 KM sind wir an einen kleinen See gekommen mit mehreren kleinen Häuschen drumherum. Nun Daumen drücken das es noch geöffnet hat.
Glück gehabt, das hätten wir ohne mädels nicht gefunden. Da war ein Trinkgeld fällig.

Großes GEHEULE gab es dann im Hotelzimmer, Eva hat ihr Kuschelkopfkissen auf dem Schiff liegen lassen. An Schlaf ist heute Nacht nicht mehr zu denken. :-(


Die Familie wollte unbedingt Fotos mit uns machen. ( Ich glaube die rechts von mir hätte mich auch gerne geheiratet ;-)


Freitag, 30. Oktober 2015

3 Tage Koh Tao

Wir sind mit dem Nachtschiff nach Koh Tao gefahren. Es war ein Frachtschiff mit 2 Schlafräumen a 46 schmalen Etagenbetten Betten an Bord. Wir waren die einzigen "Oldies" ansonsten nur junge Backpacker aus der ganzen Welt. Die Fahrt dauerte 8 Stunden. Los gings um 22:00h und pünktlich um 6:00 h morgens waren wir dort. Wir hatten gelesen dass die Insel noch ziemlich ursprünglich ist und der Tourismus sich in Grenzen hält. Der erste Kontakt auf der Insel war mit einem Deutschen der dort hängen geblieben war. Er wollte dort sein Business starten, was auch immer es war, jetzt sitzt er morgens um 6 Uhr an der Pier und empfiehlt neuen Gäste das beste Café oder das beste Backpackerhotel.
Die Insel hat mehrere schöne Badestrände, 2 davon waren für uns mit den Fahrrädern gut erreichbar. Die anderen haben wir uns nicht angetan, wir hätten viel schieben müssen. Die Insel hat noch ihren Charme, das permanente anwerben von Bootstouren, Tauchkursen oder Massage ist hier noch nicht durchgedrungen. Absolut störend und mit gewissen Gefahren verbunden sind die vielen Mopeds, Motorräder. Zu Fuß gehen, ein bisschen durch die Straßen bummeln ist gefährlich, besonders in der Dunkelheit. Die jungen Backbacker leihen sich alle ein Moped aus und fahren wie die Wilden von Strand zu Strand. Viele Fahrer sind Neulinge, haben keine Ahnung vom Moped fahren.  Wir haben viele Leute mit verbundenen Gliedmaßen gesehen. Alleine wegen diesem Straßenzustand werden würden wir Koh Tao nicht mehr besuchen. für junge Leute hat die Insel aber durchaus einen Funfaktor.    





Touri-boote


Kurz vor 18.00 Uhr, gleich wirds dunkel

Viele Tausendfüßler kamen vorbei..

Tauchboote...







Einige Bäume sind mit Tüchern umwickelt, es wohnen gute oder böse Geister in diesen Bäumen

ich fand die Kokusnußlampe 

Samstag, 24. Oktober 2015

Von Krabi nach Surat Thani

am 1. Tag wir sind um 7:00 Uhr aufgebrochen Richtung Surat Thani. Haben uns gleich in der Stadt verfahren. Das Gute daran war das Frühstück in der Stadt da wir eine schöne Bäckerei gefunden haben. Schlecht das wir dadurch ca. 1,5 Std. verloren haben.
Aus der Stadt heraus wollten wir Gasgeben, aber es kamen uns diverse Hügel entgegen. Am ende des ersten Tages haben wir nicht mehr wie 42 Kilometer geschafft. Davon gefühlte 20 Kilometer die schweren Räder geschoben. Die Hitze und das geschiebe haben uns geschafft. Wir waren heil froh das wir gleich ein Motel in Khao Phanom gefunden haben. umgerechnet 12,50 Euro die Nacht mit Klimaanlage, Handtücher und Bettwäsche. Wie schön doch eine kalte Dusche ist.
Der 2. Tag lief dann schon besser, die Hügel wurden flacher und wir waren schon um 6:30 Uhr auf dem richtigen Weg. Wir haben uns "Maps.me" mit der Thailandkarte aufs Handy geladen da wir unterwegs kein Internet haben. Die App funktionert über GPS sodass man jederzeit sehen kann wo man sich befindet und man kann auch eine Navigation einschalten. Zudem zeigt es auch einige Hotels auf der eingegebenen Wegstrecke an. (Super App)
Der 3. Tag lief trotzt vielen kleinen Stopp noch besser. sind um 6:00 Uhr los um die etwas kühlere Morgentemperatur auszunutzen. Ab 11:00Uhr muss man nach ca. 7 Kilometern eine Pause machen. Zudem kamen zwei Zwangspausen durch heftigen Monsunregen dazu. Wir waren gegen 14:30 Uhr in Surat Thani und dachten wir müssten hier noch eine Nacht verbringen. Wir sind jedoch vor der Hotelsuche noch zum Hafen gefahren und haben uns nach den Abbfahrzeiten erkundigt. Bingo! Am Abend fuhr noch ein Schiff mit Schlafgelegenheit nachKoh Tao, somit haben wir eine Übernachtung gespart und waren morgens um 6 Uhr auf Koh Tao.    
Unterwegs rufen uns die Leute immer wieder ein freundliches Hallo zu. Zwei "Bleichgesichter" auf dem Fahrrad erstaunt die Einheimischen schon etwas. Viele halten den Daumen hoch und zollen uns ihren Respekt. Bei jedem Stopp an Getränkeständen oder Garküchen werden wir sehr sehr freundlich bedient. Meistens geht die Bestellung durch zeigen oder auch durch: ist das Muhh, Kickerikie oder grunz grunz. 

Stellt euch das in Deutschland vor:
Auf dem letzten Abschnitt nach Surat Thani überholte uns ein kleiner Pickup, hielt vor uns an und eine in weiß gekleidete Frau stieg aus und kam uns entgegen gelaufen. Sie hielt uns zwei eisgekühlte Pepsi entgegen und meinte das wäre ein Geschenk von Ihr und dem Fahrer. Wir sind zum Fahrzeug gelaufen um uns auch beim Fahrer zu bedanken. Am Lenkrad saß ein Mönch und sprach uns in gutem englich an. Er dachte wir hätten vielleicht Durst und wünschte uns viel Glück und eine sichere Fahrt auf unserem Trip..... wie nett Menschen doch sein können.


Pause in einem Höhleneingang



Kleine Opfertempel sieht man sehr oft vor Wohnhäuser oder auch Geschäften oder wie hier vor einem Berg



Buddhistischer Tempel in Krabi








Neandertaler als Ampelhalter in Krabi Town

Pause an der Tankstelle, hier gibt es auch Benzin in Flaschen



so, fast oben angekommen

Links und rechts der Straße nur noch Dschungel





Fernseher im Motel gut gesichert...


Tempel in  Kao Phanom




Hier tropft Gummi heraus

viele Gummibaumwälder entlang der Straße


Handgroße Spinne, vor so einem kann manschon Angst bekommen..

on the road..










Mittagessen in der Wohnung einer Garküche an der Straße



Haben es nicht mehr trocken unter dieser Plane geschafft. Es war ein erfrischender Regen bei 32 Grad im Schatten. Danach war die Luft natürlich noch schwerer. Unsere Klamotten waren nach einer Stunde wieder trocken.


u
und ein Tempel mehr


                       
 Am Hafen von Surat Thanin


    Gleich gehts los mit dem Schiff nach Koh Tao. Schlafanzug schon mal angezogen...

Brücke von Surat Thani