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Freitag, 5. Februar 2016

Über die Grenze nach Laos, und auf dem Mekong nach Pakbeng

Genau pünktlich am Ablauftag unseres Visums sind wir nach Laos gefahren. Wir mussten über die 10 KM entfernte Freundschaftsbrücke No. 4 nach Huax xay in Laos einreisen. Es gibt auch eine Fährverbindung in Chiang KHong nach Huax xay, diese Einreise ist aber nur noch für Thais erlaubt. Sie können bis zu 4 Tage ohne ein Visum rüber fahren.
An der Grenze mussten wir mit den Rädern durch den Fußgängerbereich um an der Thai embassy den Ausreisestempel zu bekommen. dann ging es in den Bus über die Freundschaftsbrücke da es nicht erlaubt ist zu Fuß oder mit Fahrrädern die Brücke zu überqueren. Das Visum für Laos war kein Problem, nach 10 Minuten hatten wir es im Reisepass. dann ging es 10 KM Richtung Huanx Xay was witzigerweise genau gegen über von Ciang Khong liegt. 
Gerade dort angekommen sitzen wir beim Mittaggegessen und treffen zu unserer Verwunderung unseren Laosexperten Hartmut der auch bei uns im Guesthouse in Chiang Rai gewohnt hat und uns viele Interessante Informationen über Laos  mitgeteilt hat. Er hat uns dazu inspiriert unsere Route zu ändern und nicht mit dem Boot bis nach Luang Prabang zu fahren sondern in Pakbeng auszusteigen und per Rad noch eine schöne Tour durch den Norden von Laos zu machen.

Es gibt zwei Möglichkeiten nach Luang Prabang zu fahren. Einmal mit dem Speedboot, was ziemlich schnell (6 Std.)  aber auch etwas gefährlich sein soll. In den Reiseführeren oder im Internet wird allgemein davon abgeraten. Und ganz ehrlich, es ist absolut kein Reisevergnügen. Auch über die Slowboote gibt es negative Berichte, zu voll, unpünktlich, unbequem, dauert zu lange ( 2 Tage)...

Unser Slowboot hat uns, bis auf die Unpünktlichkeit, sehr gut gefallen. Wir haben, um ziemlich weit vorne zu sitzen, die Bootstickets schon einen Tag vorher gekauft da es hinten durch den Motorenlärm sehr laut ist. So hatten wir Sitz Nr 1 + 2 :-) direkt hinter dem Kapitän. Zudem saßen drei Landsleute neben uns mit denen wir uns während der sechsstündigen Fahrt bis nach Pakbeng sehr nett unterhalten haben. 



Biker auf dem weg zur Grenze..

ein Blick nochmal auf unser Guesthouse (Flachdach) in Thailand


auf dem Weg nach Huax Xay

Dies Fahne bekommen wir sicher noch öfter zu sehen..

Nudelsuppe mit Chicken..

Der Mekong vom Hotelfenster

Noch schön Frühstücken und dann geht  es Bootfahren

das erste Boot ist unseres..

....die Räder liegen oben drauf und werden gerade vom Matrosen festgezurrt.



Die Mitfahrer


das Steuerrad...na ja...
                           

der Gashebel aus einem Toyota Fensterheber zusammen gebaut... super Idee

Camping auf einer Sandbank im Mekong

Unser Schwesterschiff mit ca 80 Passagieren


Durch die geringe Wassertiefe ragten immer wieder große Felsen aus dem Mekong heraus die der Kapitän mit viel Geschick umfuhr. Durch die starke Strömung war es nicht einfach das lange Boot zu Manövrieren.

Mit kleinen Booten werden hier noch viele Güter transportiert

Angler werfen ihre Netze aus

Kleine Dörfer entlang dem Mekong





Zwischenstopp in einem Dorf, wir haben einige Dorfbewohner rausgelassen--


Satellitenschüssel am Ziegenstall

Anlegeplatz mit Speedbooten  


Verladestation...


Man muss schon genau hinsehen, Seekühe




Schönes Panemorama :-)


Es war kalt am Kopp

auf dem Boot gab es Kaffee, heiße Nudelsuppe aus der Dose und kalte Getränke. Lunchpaket musste man mitbringen.
 Links sitzt Herbert, auch er war mit dem Fahrrad unterwegs durch Laos und Thailand.

viele kleine Sandstrände werden jetzt im Winter freigelegt

















Dorfbewohner bei der Arbeit








es war eine schöne Tour......


Dienstag, 26. Januar 2016

Wunderbare Tour zur Grenze nach Laos

so, da sind wir bei angenehmer Temperatur losgefahren. Wir sind immer dem Mekong gefolgt und sind über kleine Dörfer nach Chiang Khong gefahren. Auf der anderen Seite des Mekong liegt das Dorf Huay Xia von wo wir dann mit einem "slow Boat" den Mekong bis nach Luang Prabang fahren wollen. Unterwegs wurde es dann ziemlich stürmisch und die Temperatur ist heftig gefallen. Auf den letzten 5 Kilometern fing es dann noch an zu regnen. Wir waren sehr durchgefroren wie wir im Guesthouse angekommen sind. Da hat eine heiße Dusche gut getan.
Leider ist das Wetter immer noch richtig schlecht, heute ist es nicht mehr wie 5 Grad und wir liegen mit Klamotten im Bett und frieren trotzdem. Es gibt in der ganzen Stadt auch keinen Platz an dem man sich mal aufwärmen kann. Heizung ist hier ein Fremdwort. Heute morgen hat das Mädchen an der Rezeption sich mit einem Föhn immer mal wieder die Finger gewärmt. Viele Häuser haben hier kein Glas in den Fenstern oder Türen und einige Bewohner sitzen vor oder in ihren Häusern um kleine Feuer herum. Es gibt hier 2 Restaurants mit geschlossenen Türen und Fenster.
Alle anderen geschätzten 20 Restaurants sind offen.
Wir sind auch Kleidermäßig nicht auf diese Temperaturen eingerichtet und haben einen Tag im Guesthouse verlängert um nicht bei der Kälte und dem Regen unterwegs sein zu müssen. Morgen müssen wir aber raus aus Thailand, unsere Visa sind dann abgelaufen.

der Himmel hat sich hier schon bedeckt.. es war aber noch warm
Kraft sammeln vor dem Berg...

zum ersten mal die Jacke an beim radeln..
in diesem Dorf hatten die Bewohner alle kleine Gemüsegärten an der Straße angelegt..








so, hier wurde es ungemütlich, es wurde sehr herbstlich

Dorfidylle

kein Mensch mehr vor der Tür




Guesthouse am Weg..

dito



Bergauf

Auf der anderen Seite vom Mekong liegt Laos
Hier hat Eva ein ganz bisschen gejammert, " iiich kannn nicht meeeehr"



aber hier ging es schon wieder

und so eine tolle Landschaft entschädigt natürlich..


Verrückt... wer baut wohl so ein Haus..

und es wurde unten noch angebaut..

hier ein Drachenkopf der aus seinen Nasenlöchern rauchte..

schön gemacht..



Unterschlupf in einem Bushäuschen.. der Regen hat uns kurz vor Ziel noch erwischt..


Blick aus dem Bushäuschen.. Regenwald... auch schön.. 

angekommen im Guesthouse.......    so haben wir die letzten 2 Tage verbracht..