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Donnerstag, 26. November 2015

Ankor Wat

Ankor Wat gehört zum Weltkulturerbe, ein riesiges Areal von 200 Quadratkilometern mit Tempeln die zum Teil von 170m breiten Wassergräben umgeben sind. Vermutlich 36 Könige die zwischen 802 und 1432 hier herrschten haben über 50 Tempelanlagen mit ca. 200 Tempeln gebaut. Die Glaubensrichtung vom ersten König Jayarvarman war der Hinduismus und wechselte im 12 Jahrhundert unter König Shindravarman III  zum Buddhismus. In dieser Zeit hatte das Reich seine größte Ausdehnung, es sollen mehr als 100 000 Menschen hier gelebt haben. Heute werden die Tempel noch von Buddhistischen Mönchen verehrt.

Wir hatten uns dazu entschlossen den Sonnenaufgang am Ankor Wat mitzuerleben. Um 4:00 Uhr aufgestanden und dann mit dem Tuk Tuk zum Tempel. Karawanen von Tuk Tuks und Taxen suchten den Weg in aller Frühe zum Tempel.

Wir musste noch ca. 30 min. warten bis sich der Horizont hinter dem Wat rötlich färbte..









6:30h war das Spektakel dann fast vorbei, wir konnten den alten Königsweg hinauf gehen und die Anlage besichtigen

Drachenwesen als Wachposten

Auch die Siebenköpfige Schlange räkelt sich oft als Wachposten vor den Tempeln






Im Innenraum der Tempelanlage








Es gibt 1850 Apsaras an den Tempeln in Ankor Wat, Sogenannte himmlischen Tänzerinnen




Die Türme sind mehr oder weniger erhalten

Blick aus einem Fenster zum Eingang des Tempels








Diese Figuren (Asuras) flankieren den Damm zum Südtor vom Tempel Ankor Thom


Reger Betrieb von Tempel zu Tempel.. Wir sind des öfteren durch solche Tore gefahren

Hier konnte man auf Elefanten die Tempelanlage umrunden



Für unseren Tuk Tuk- Fahrer Youra war ich der Papa





Ankor Thom mit den Gesichtern der Könige

Aus einzelnen großen Steinen ein Gesicht heraus gemeißelt


Beim Treppensteigen kommt man schon ins schwitzen


Immer noch bissig die Tiere..

Tanzende Mädels





Fensterblick



Türsteher....

Blick von unten in einen der Türme




Wer hat die größte Nase?
PS: das sind keine Haare auf meinem Rücken, ....Baum. 


Hier wird Buddha heute noch geehrt


Hinaufsteigen ist schon schwierig aber runter schon gefährlich

Tuk Tuk Traffik

Riesige Bäume in den Anlagen







Die Wurzeln der Bäume haben Mauern und Tempel fest umschlungen








Ach wie kann kaltes Wasser gut schmecken...




Viele Figuren erzählen die Geschichte der einzelnen Epochen





Immer wieder schützen breite Gräben die Tempelanlagen

Wer meint im inneren ist es kühler als in der Außenanlage der irrt, die hohe Luftfeuchtigkeit macht einem hier zu schaffen





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Hier wurde wohl das einfache Volk mit ihren Werkzeugen dargestellt



Dieser Baum umschlingt ein Gebäude


Unvorstellbar riesige Wurzeln haben Besitz vom Tempel genommen




An dieser Stelle hat uns ein kleines Mädchen unentwegt bedrängt einige Postkarte zu kaufen. Die Mutter wollte Eva mit aller Macht eine Bluse verkaufen, was ihr dann letztlich auch gelang. Zum Dank hat Eva der kleinen Tochter eine Verdi-Pfeife geschenkt die sie noch zufällig in der Hosentasche hatte. Das Kind fing sofort an nervig zu pfeifen. Wir haben es noch nach hunderten von Metern gehört. Touche...


Elefanten als Wächter..


Hier löse ich gerade den Tuk Tuk- Fahrer ab

Einfache Konstruktion, Gummigelagerte Aufnahme am Bügel

Kambodscha, von Sisophon nach Siem Reap

Nach anfänglichem Schock von der Grenzstadt Poi Pet ist es außerhalb der Stadt richtig schön geworden. Traumhafte endlose Landschaften, Reisfeld an Reisfeld so weit das Auge reicht. In Kambodscha ist es noch ursprünglicher als in Thailand. Auf der 100 Kilometer langen Stecke nur ein paar kleine Dörfer, ansonsten nur Sumpf links und rechts der Straße wo sich die Reispflanze wohl fühlt.

Die Dörfer sind ärmer als in Thailand und zum Teil ziemlich vermüllt. (Wer hat dieses verdammte Plastik erfunden). Es gibt nur für Plastikflaschen ein kleines Pfandgeld, da Kinder diese aufsammeln. Aber alles andere liegt einfach um den Häusern oder am Straßenrand.
Die Menschen sind sehr freundlich, sobald wir in Dorfnähe kamen riefen uns die Kinder aus fast jedem Haus  ein freundliches "Hello" entgegen. Die ältere Generation kommt uns etwas verschüchtert vor, aber mit einem Lächeln hat man schnell das Eis gebrochen. Dann wird mit Händen und Füßen erzählt.


Zuerst dachten wir es sind Flamingos aber es scheint eine Art Storch zu sein..

Der Reiher war überall auf den Reisfelder zusehen





Endlose Weiten..

Hier kommt eine Kuhherde mit Bauer geschwommen..






Auch in den kleinen Dörfern versucht jeder etwas an den Mann zu bringen..




Kleine Muscheln.

Außer Obst und Gemüse konnte ich nicht richtig was zu essen finden

Der Reis wird zum trocknen einfach vor die Tür geschüttet

Immer wieder sieht man völlig überladene PKWs



Hier hatte der Hühnerhändler einen Plattfuß und hat die Hälfte der Ladung kurz beiseite gelegt. Die andere Hälfte blieb hängen


Spielplatz mitten drin



Hier kommt gerade ein Boot gefahren..

Passt gerade durch..

Wir haben gedacht, wo die wohl hin wollen? Einige saßen schon im Boot.

Pause an einem Haus

Hier versuchen Bauern mit ihren Ochsenkarren einen Weg zu finden..

Anscheinend hat der kleine Fluß festen Boden..

Hier gehört die Straße kurz uns alleine 


Hier gibt es lecker Würstchen, müssen aber noch gegrillt werden. Mein Geschmack wars nicht..
Ich glaube man kann die auch so essen, wenn die den ganzen Nachmittag in der prallen Sonne hängen sind die Abends auch durch... :-)

Hier haben wir das Langboot wieder gesehen, es ist hier in Siem Reap ein 3 Tage-Festival mit Langbootrennen, dieumliegenden Dörfer nehmen teil.

Training...

Nach 106 Kilometern haben wir uns eine Cola verdient

Auch hier in Siem Reap ist äußerste Vorsicht beim Fahrradfahren geboten

Überholt wird von beiden Seiten

Von den großen Fahrzeugen wird man leicht mal von der Straße gedrängt... die haben immer Vorfahrt

Seitenstraßen auch hier nur aus Sand


Riesiger Gekko, Zu Glück außen an der Scheibe.. 

Kambodscha, auf dem Weg nach Sisophon

An der Grenze zu Kambodscha angekommen wurden wir gleich von einigen jungen Männern gerufen die für uns das Kambodschanische Visum erledigen wollten. Nach einigen Erkundigungen haben wir uns auf den Preis geeinigt und nach 20 Minuten hatten wir ein Visum in unserem Pass. Dann noch zur thailändischen Immigrantion zum ausreisen und wir waren nach 45 Min. in Kambodscha.
An der Grenze kam aber schon der Kulturschock, Menschen über Menschen die in alten Karren und Handwagen alles mögliche an Waren über die Grenze schoben. Eine fürchterliche Hektik am Grenzübergang, Autos, Busse, Handkarren, Millionen Mopeds und Menschen drängelten sich durch das Grenznadelör. Plötzlich waren wir in einer anderen Welt, die Straßen überall voller Plastikmüll, bis zu 10 cm hoher gelbroter Sand auf der Fahrbahn. Die ganze Grenzstadt Poi Pet liegt unter einer großen Staubwolke die einem die Luft zum atmen nimmt. Die Hauptstraße ist asphaltiert aber die meisten Nebenstraßen sind Sandwege/straßen. Eine Stadt mit tausenden kleinen Ständen entlang der Straße wo sich die Menschen zum Überleben durchkämpfen müssen.
Wir müssen nach sechs Wochen wieder rechts fahren. Und beim überqueren der Straße nach recht links rechts links und nochmal nach recht schauen. Es scheint zuerst das jeder so fährt wie er will. Ich habe zuerst gedacht das sind alles Mopedfahrer aus Thailand die mir auf der rechten Seite entgegenkommen, aber jetzt weiß ich das man auch mal 100-300 Meter in den Gegenverkehr hineinfahren kann. Also alles fest geregelt, bzw ungeschriebene Gesetze an denen man sich anpassen muss.

Irgendwie witzig, so ein halbes Motorrad 

Motorrad mit Verkaufswagen anstatt Beiwagen

Mit solchen Karren kamen die Menschen über die Grenze


Gut beladen, die Männer hatten gut zu ziehen..

so gehts auch, einfach auf den griff vom Karren setzen und los gehts


der Straßenrand ist in der ganzen Stadt mal mehr oder weniger versandet.




Seitenstraßen aus Sand, hier möchte ich in der Regenzeit nicht fahren



Die Chefs von Kambodscha