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Donnerstag, 26. November 2015

Kambodscha, von Sisophon nach Siem Reap

Nach anfänglichem Schock von der Grenzstadt Poi Pet ist es außerhalb der Stadt richtig schön geworden. Traumhafte endlose Landschaften, Reisfeld an Reisfeld so weit das Auge reicht. In Kambodscha ist es noch ursprünglicher als in Thailand. Auf der 100 Kilometer langen Stecke nur ein paar kleine Dörfer, ansonsten nur Sumpf links und rechts der Straße wo sich die Reispflanze wohl fühlt.

Die Dörfer sind ärmer als in Thailand und zum Teil ziemlich vermüllt. (Wer hat dieses verdammte Plastik erfunden). Es gibt nur für Plastikflaschen ein kleines Pfandgeld, da Kinder diese aufsammeln. Aber alles andere liegt einfach um den Häusern oder am Straßenrand.
Die Menschen sind sehr freundlich, sobald wir in Dorfnähe kamen riefen uns die Kinder aus fast jedem Haus  ein freundliches "Hello" entgegen. Die ältere Generation kommt uns etwas verschüchtert vor, aber mit einem Lächeln hat man schnell das Eis gebrochen. Dann wird mit Händen und Füßen erzählt.


Zuerst dachten wir es sind Flamingos aber es scheint eine Art Storch zu sein..

Der Reiher war überall auf den Reisfelder zusehen





Endlose Weiten..

Hier kommt eine Kuhherde mit Bauer geschwommen..






Auch in den kleinen Dörfern versucht jeder etwas an den Mann zu bringen..




Kleine Muscheln.

Außer Obst und Gemüse konnte ich nicht richtig was zu essen finden

Der Reis wird zum trocknen einfach vor die Tür geschüttet

Immer wieder sieht man völlig überladene PKWs



Hier hatte der Hühnerhändler einen Plattfuß und hat die Hälfte der Ladung kurz beiseite gelegt. Die andere Hälfte blieb hängen


Spielplatz mitten drin



Hier kommt gerade ein Boot gefahren..

Passt gerade durch..

Wir haben gedacht, wo die wohl hin wollen? Einige saßen schon im Boot.

Pause an einem Haus

Hier versuchen Bauern mit ihren Ochsenkarren einen Weg zu finden..

Anscheinend hat der kleine Fluß festen Boden..

Hier gehört die Straße kurz uns alleine 


Hier gibt es lecker Würstchen, müssen aber noch gegrillt werden. Mein Geschmack wars nicht..
Ich glaube man kann die auch so essen, wenn die den ganzen Nachmittag in der prallen Sonne hängen sind die Abends auch durch... :-)

Hier haben wir das Langboot wieder gesehen, es ist hier in Siem Reap ein 3 Tage-Festival mit Langbootrennen, dieumliegenden Dörfer nehmen teil.

Training...

Nach 106 Kilometern haben wir uns eine Cola verdient

Auch hier in Siem Reap ist äußerste Vorsicht beim Fahrradfahren geboten

Überholt wird von beiden Seiten

Von den großen Fahrzeugen wird man leicht mal von der Straße gedrängt... die haben immer Vorfahrt

Seitenstraßen auch hier nur aus Sand


Riesiger Gekko, Zu Glück außen an der Scheibe.. 

Kambodscha, auf dem Weg nach Sisophon

An der Grenze zu Kambodscha angekommen wurden wir gleich von einigen jungen Männern gerufen die für uns das Kambodschanische Visum erledigen wollten. Nach einigen Erkundigungen haben wir uns auf den Preis geeinigt und nach 20 Minuten hatten wir ein Visum in unserem Pass. Dann noch zur thailändischen Immigrantion zum ausreisen und wir waren nach 45 Min. in Kambodscha.
An der Grenze kam aber schon der Kulturschock, Menschen über Menschen die in alten Karren und Handwagen alles mögliche an Waren über die Grenze schoben. Eine fürchterliche Hektik am Grenzübergang, Autos, Busse, Handkarren, Millionen Mopeds und Menschen drängelten sich durch das Grenznadelör. Plötzlich waren wir in einer anderen Welt, die Straßen überall voller Plastikmüll, bis zu 10 cm hoher gelbroter Sand auf der Fahrbahn. Die ganze Grenzstadt Poi Pet liegt unter einer großen Staubwolke die einem die Luft zum atmen nimmt. Die Hauptstraße ist asphaltiert aber die meisten Nebenstraßen sind Sandwege/straßen. Eine Stadt mit tausenden kleinen Ständen entlang der Straße wo sich die Menschen zum Überleben durchkämpfen müssen.
Wir müssen nach sechs Wochen wieder rechts fahren. Und beim überqueren der Straße nach recht links rechts links und nochmal nach recht schauen. Es scheint zuerst das jeder so fährt wie er will. Ich habe zuerst gedacht das sind alles Mopedfahrer aus Thailand die mir auf der rechten Seite entgegenkommen, aber jetzt weiß ich das man auch mal 100-300 Meter in den Gegenverkehr hineinfahren kann. Also alles fest geregelt, bzw ungeschriebene Gesetze an denen man sich anpassen muss.

Irgendwie witzig, so ein halbes Motorrad 

Motorrad mit Verkaufswagen anstatt Beiwagen

Mit solchen Karren kamen die Menschen über die Grenze


Gut beladen, die Männer hatten gut zu ziehen..

so gehts auch, einfach auf den griff vom Karren setzen und los gehts


der Straßenrand ist in der ganzen Stadt mal mehr oder weniger versandet.




Seitenstraßen aus Sand, hier möchte ich in der Regenzeit nicht fahren



Die Chefs von Kambodscha

Sonntag, 22. November 2015

Auf nach Kambodscha


Wir hatten in einem Reisebüro in Pattaya nachgefragt was es kostet für 4 Tage nach Kambodscha in die alte Königenstadt Ankor Wat zu fahren. Einen Tag hinfahren, Zwei Tage Besichtigung und einen Tag zurück für 2 Personen = 700 Euro.

Wir haben uns jetzt entschieden mit dem Fahrrad hin zu fahren. dh 4 Tage hin und 4 tage bleiben. Dann wieder 2 tage zurück nach Thailand.
 Unten sind Bilder eingestellt Bis zur Thailändischen Grenze Poi Pet.


Unterwegs an einem Tempel stand ein riesiger Ochsenkarren..

Viel kann man aber nicht auf den wagen laden

Am Eingang des Tempels

Einmal etwas anderes... Anstatt eines goldenen Buddhas saß hier ein großer schwarzer Mönch

Hier sind Mutter und Tochter am Reis dreschen. Das Feld ist gemäht und der Reis in Bündel gedreht. jetzt dreschen die beiden Frauen die Reiskörner heraus.



Die ältere Frau war ganz neugierig auf meine Kamera und hat es mir erlaubt ein Foto von ihr zu machen. Anschließend wollte sie es auch sofort sehen, sie hat sich gefreut.
Die meisten Menschen tragen bei der Arbeit oder auf dem Moped diese Mützen. Für uns immer wieder verwunderlich wie die Leute das aushalten. 



Nach dem dreschen wird der Reis zum trocknen ausgelegt

Rechts Reisfelder 


Auf einem rastplatz sehr schöne Bänke und Tische



Nach 93 Kilometern haben wir eine schöne kleine Hütte an einem See gefunden.
Preis 540 Bath mit zwei großen Bier, zwei Flaschen Wasser und zwei Kaffeepulver.. Super Anlage..

Eva wollte gleich in den See springen

Etwas krass bemalt waren die Häuser schon...

Abfahrt am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang

und los gehts, 90 Kilometer bis zum nächsten Hotel


Männerfrühstück um 7:30h an einem Rastplatz. Überall am Morgen kann man in den Dörfern kleine Spießchen mit Schweinefleisch kaufen. 10 BTH 

Hier gehört die Autobahn uns alleine

Unterwegs Pause an einem schönen Rosensee


In Thailand geben sich einige viel Mühe beim lackieren von ihren LKWs

Hier wurde einem Feldherrn der vor ca. Hundert Jahren auf Elefanten einen Krieg gewonnen hat ein Denkmal gesetzt. Ein Thai erzählte uns das er gerne Hühner gegessen hat.. So bekommt er heute noch sehr viele Hühner an sein Denkmal gesetzt..

 "Der Gockelspezie" wird hier ganz neidisch..

Kleine Hühner, Große Hühner, bis zu 2 Meter große Hühner...

Hier ist mal ein Mensch dazwischen..





Da hat sich wohl einer versehen..



Dieser nette Thailänder hat uns zum Kaffee und zur Cola eingeladen. Wir wären seine Gäste..

Merkwürdige Langohren-Kühe kreutzen unseren Weg..



Hier sind unsere Störche im Winter, im reisfeld gibt es leckere Frösche und Schlangen